Deutscher Gewerkschaftsbund

Baden-Württemberg

Israel-Austausch

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DGB-Jugend BaWü / Histadrut / No'al

Bereits seit vielen Jahrzehnten bestehen gewerkschaftliche Kontakte zwischen Deutschland und Israel. Diese Kontakte trugen auch einst dazu bei, die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufzubauen. Nach dem Holocaust und der Ermordung von sechs Millionen Juden durch das deutsche Naziregime war diese Partnerschaft keine Selbstverständlichkeit. Aber - und das gilt bis heute - zusammen arbeiten wir daran, dass nachfolgende Generationen nie vergessen, was geschehen ist, und zusammen übernehmen wir damit Verantwortung, dass so etwas nie wieder geschieht.

Erstmals wieder seit 2015 führt die DGB-Jugend Baden-Württemberg einen eigenen Austausch mit den Partnergewerkschaften Histadrut und No'al durch. Hauptthemen bei jeder einzelnen Delegation sind das Leben und Arbeiten von jungen Menschen, aktuelle politische Ereignisse und die Kultur und Geschichte der beiden Länder, wozu auch die Erinnerungskultur an die Shoah gehört. Mit dem Austausch für junge Gewerkschafter_innen fördern wir das Verständnis für einander, für die jeweiligen Strukturen und die Probleme in Arbeitswelt und Gesellschaft und versuchen gleichermaßen voneinander zu lernen.

Foto Israel 1

DGB-Jugend BaWü

Für die Nachhaltigkeit des Partneraustausches und aus Gründen der geschichtlichen Verantwortung gilt es für uns den bezirksweiten Austausch wieder etwas mehr Konstanz zu verleihen. Im Jahr 2015 reiste eine Delegation aus Baden-Württemberg nach Tel Aviv und im Jahr 2016 wird der Rückaustausch aus Israel erwartet. Von Jahr zu Jahr wechseln sich die Gastgeberorganisationen ab, weshalb die nächste Delegation nach Israel im Jahr 2017 erwartet wird.

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DGB-Jugend BaWü

Der nächste Austausch

Dieses Jahr kommen uns ungefähr zehn israelische Kollegen_innen in Baden-Württemberg besuchen. Die Delegation wird vom 22. bis 31. Juli 2016 stattfinden. Ursprünglich im Rahmen des PolitCamps angedacht, was aber leider abgesagt werden musste, werden wir nun an anderer Stelle mit einem Workshop unter dem Titel „Von gestern lernen – und heute handeln!“ zum Austausch zwischen deutschen und israelischen Gewerkschafter_innen starten. Für die restliche Zeit des insgesamt zehntägigen Austausches wird es ein spannendes Programm geben.

Foto Israel 3

DGB-Jugend BaWü

Unsere Partnerorganisationen

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Histadrut

Histadrut

Die Histadrut (vollständig HaHistadrut HaKlalit schel HaOwdim B'Eretz Israel, hebr.: der Allgemeine Verband der Arbeiter Israels) ist mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vergleichbar. Sie versammelt mehrere branchenbezogene Gewerkschaften unter ihrem Dach, die Tarifverträge abschließen, die Interessen von Beschäftigten vertreten und sich politisch engagieren.

 

 

 

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No'al

No'al

Die No'al (vollständig Histadrut ha-No’ar ha-Owed we-ha-Lomed, hebr.: Die Föderation der arbeitenden und studierenden Jugend) ist quasi die Gewerkschaftsjugend in Israel. Eine Besonderheit ist, dass die No'al auch eigene Tarifverträge speziell für junge Beschäftigte abschließt. Außerdem ist sie auch ein sozialistischer Jugendverband ähnlich der Falken in Deutschland.

 

 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat in Tel Aviv ein Büro, von wo aus sie das dortige Geschehen beobachtet und bei Verständigungen zwischen deutschen und israelischen Organisationen behilflich ist. Mit ihrer Hilfe, löst sich für manchen Teilnehmenden manchmal ein „Knoten im Kopf“.

Fragen zum Israel-Austausch der DGB-Jugend BaWü?

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Jessica Messinger

Jugendbildungsreferentin
Arbeitsschwerpunkte: Berufsschularbeit, Internationales

Tel.: 0711/2028-261
Fax: 0711/2028-250

E-Mail: jessica.messinger@dgb.de

Jessica Messinger vertritt Anja Lange in ihrer Elternzeit.

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